
DRAMA soll es sein, jetzt schon zum vierten Mal, mit voller Absicht und gut inszeniert, denn es handelt sich schließlich um English Drama. 2005 gab es viele confusions von Alan Ayckbourne und mit fast zwanzig DarstellerInnen, 2006 war “Love Is All Around“ mit “Romeo and Juliet“ “In the Park“ angesagt und 2007 wunderten sich viele zwei Stunden lang “So What Do We Do About Henry?“ Jedes Mal ist es eine andere Gruppenzusammensetzung mit Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Bereichen, die man so noch nie erlebt hat. Jedes Mal wird geflucht, geschluchzt, genuschelt oder gebockt, manche sind so überzeugend verliebt, gekränkt oder einfach nur umwerfend lächerlich und alle werden zu Helden in Form von Losern, Nervensägen, smarten Ladies oder Kriminellen.
Die englische Sprache macht dabei kaum Probleme, schließlich wird mit fantastischen Tongue twisters die Zunge geölt nach dem Motto: “Silly sheep weep and sleep!“, dann wieder ausdrucksvoll vor sich hin gestöhnt: “I’ve never ever met such an arrogant idiot before“ oder sogar á la Shakespeare geflucht: “You heedless jolthead!“ (Du rücksichtsloser Blödmann!). Das macht einfach nur Spaß.
Eigentlich braucht jede(r) nur den Mut aufzutreten und die Energie durchzuhalten. Unterstützung gibt es gratis und ganz besonders von den zwei Englischlehrerinnen* Marianne Bergmann* und Karen Lüddecke*.
Die Proben laufen donnerstags von 15.00 bis 16.30 Uhr plus ein, zwei Extraproben je nach Bedarf. Dieses Mal, 2008, sind vier bis fünf kurze Stücke geplant, wir haben schon angefangen und viel gelacht, nach Ostern könnten noch Einzelne dazu stoßen.
Leitung:
Marianne Bergmann
hat 1995/96 eine theaterpädagogische Zusatzausbildung und Kurse zu ‚Shakespeare on stage’, ‚Theater als befreiende Handlung’ und Kabaret gemacht. Anschließend war sie drei Jahre lang mit der Gruppe Die Dreckschleudern in Bremen und umzu unterwegs. Zuletzt hat sie in einem Projekt mit dem Theater Metronom und der Stimmbande Bothel mitgewirkt.
Karen Lüddecke
hat schon 1987 als Schülerin Theater gespielt, erst auf deutsch – in der Grundschule – und dann später auf englisch. An der Universität war sie an verschiedenen englischen Theaterproduktionen sowohl als Schauspielerin als auch als Regisseurin beteiligt. Ganz besonders am Herzen liegt ihr die alte aber gefühl- und ausdrucksvolle Sprache Shakespeares.