
Industriemechaniker/innen stellen die unterschiedlichsten Geräte und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.
Industriemechaniker/innen arbeiten entweder im Maschinenbau in der Herstellung komplexer maschineller Fertigungssysteme. Oder sie sind in Industriebetrieben all derjenigen Branchen beschäftigt, die diese Anlagen einsetzen. Arbeitgeber sind dann z.B. die Elektroindustrie, der Fahrzeugbau, die Chemie- oder die Nahrungsmittelindustrie.
Einen Großteil ihrer Arbeitszeit sind sie an und mit Maschinen beschäftigt, in den Werkhallen ihres Arbeitgebers oder - als Servicekraft - in denen des Kunden. Wenn sie komplizierte Wartungs- oder Reparaturaufträge nicht vor Ort ausführen können, bauen sie Maschinen oder Teile aus und erledigen die erforderlichen Arbeiten mit Hilfe von Spezialwerkzeugen in der Werkstatt. Betreuen sie die Kunden eines Maschinenbaubetriebes, sind sie viel im Firmenfahrzeug zu den Betrieben der Kunden in ganz Deutschland und auch im Ausland unterwegs. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre.
Der Unterricht findet im 1. Ausbildungsjahr an zwei Tagen pro Woche, im 2. bis 4. Ausbildungsjahr an jeweils einem Tag pro Woche statt. Die Ausbildung im Betrieb erfolgt an den restlichen Wochentagen.
In die Berufsschule kann jeder aufgenommen werden, wer einen Ausbildungsvertrag zum Ausbildungsberuf Industriemechaniker vorlegen kann.
Es wird der Berufsschulabschluss erworben wenn die Leistungen in allen Fächern mindestens „ausreichend“ sind. Nicht ausreichende Leistungen können ggf. ausgeglichen werden.
Der Hauptschulabschluss kann erworben werden, wenn bislang noch kein Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule erlangt wurde:
Den Hauptschulabschluss erwirbt, wer den Berufsschulabschluss erlangt und die Abschlussprüfung in dem Ausbildungsberuf besteht.
Der Sekundarabschluss I und der erweiterte Sekundarabschluss I kann erworben werden, wenn bereits ein Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss erlangt wurde:
Den Sekundarabschluss I erwirbt, wer den Berufsschulabschluss erlangt und die Abschlussprüfung in dem Ausbildungsberuf besteht.
Den erweiterten Sekundarabschluss I erwirbt, wer den Berufsschulabschluss erlangt, die Abschlussprüfung in dem Ausbildungsberuf besteht und im Abschlusszeugnis einen Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0 sowie im Fach Deutsch/Kommunikation, einer Fremdsprache und einem berufsspezifischen Fach mindestens befriedigende Leistungen nachweist.
An den Berufsbildenden Schulen Rotenburg kann anschließend die Fachoberschule Technik Klasse 12 besucht werden, wenn der Sekundarabschluss I oder der erweiterte Sekundarabschluss I erworben wurde. Ebenso können 1- oder 2-jährige Berufsfachschulen besucht werden.
Das Fachgymnasium kann an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg mit dem erweiterten Sekundarabschluss I besucht werden.
Es gibt keine schulische Abschlussprüfung. Nach 3,5-jähriger betrieblicher Ausbildungszeit wird eine so genannte gestreckte Abschlussprüfung von der Industrie- und Handelskammer (IHK) durchgeführt. Der Teil 1 zum Ende des 2. Ausbildungsjahres geht dabei zu 40%, der Teil 2 zu 60% in die Endnote mit ein.
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Stundentafel
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Ausbildungsjahr
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1.
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2. – 4.
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Unterrichtsfächer
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Grundstufe
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Fachstufen
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Berufsfeldübergreifender Bereich
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Deutsch/Kommunikation
Fremdsprache/Kommun. oder Wahlpflichtangebote
Politik
Sport
Religion
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9 Stunden pro Woche
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2 Stunden pro Woche
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Berufsfeldbezogener Bereich
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Fachtheorie
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9 Stunden pro Woche
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7 Stunden pro Woche
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