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281 km, vier Mädels und zwei voll gepackte Autos – Dänemark war das Ziel!

Wir, das sind Vanessa, Marie, Jana und Anne, haben für zwei Monate in Dänemark wochentags gearbeitet und am Wochenende was erlebt. In der Woche haben wir in verschiedenen deutschsprachigen Einrichtungen gearbeitet, die alle Teil einer Vereinigung, dem DKS (Deutsche Kindergärten Sonderburg), waren. Jana und Marie waren im Elementarbereich mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren, während Vanessa und Anne in der Krippe mit Kindern im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren waren.
Wir haben faszinierende Einblicke in die pädagogische Arbeit bekommen, so werden die Kinder zum Beispiel in diesem grenznahen Gebiet größtenteils mit zwei oder mehr
Sprachen erzogen. Außerdem ist eine „knallharte“ Ernährungspolitik für die Einrichtungen typisch, so bekommen die Kinder im Elementarbereich zum Beispiel nur 0,4%ige Milch. In der Krippe ist es normal, dass die Kleinkinder im Kinderwagen draußen schlafen.

An den Wochenenden sind wir mit dem Auto durch Dänemark gefahren und haben uns die verschiedensten Ecken angesehen. So waren wir am ersten Wochenende auf Rømø und sind am riesigen Autostrand entlang gegangen und haben alle ausgelacht, die sich in dem weichen Sand festgefahren haben. Nach einem kleinen Eis sind wir weiter an den Hafen
von Esbjerg gefahren und haben uns dort gesonnt. In der Woche nach unseren Prüfungen haben wir uns das Highlight von Dänemark gegönnt und sind für ein Wochenende nach
Kopenhagen gefahren. Dort haben wir uns die Meerjungfrau und den „Nyhavn“ mit seinen bunten Häusern angesehen. Außerdem wurde ausgiebig geshoppt und die Stadt erkundet.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher zum „Frederiksborg Slot“ gemacht und sind dort auf eine Hochzeitsgesellschaft gestoßen, die uns das Gefühl gegeben hat, dass wir nicht angemessen gekleidet waren. Am darauf folgenden Wochenende haben wir einen Tagesausflug nach Blåvand gemacht und haben dort den wunderschönen, Nordsee typischen Sandstrand genossen. Auch nach Skagen, an den nördlichsten Punkt Dänemarks, haben wir einen Tagestrip gemacht und zugesehen wie die Nord – und Ostsee zusammenfließen.

Hier haben wir auch endlich eine Dänemark typische Bolcheriet´ besucht, um uns endlich mit einem Jahresvorrat an Bonbons zuzudecken. Unser letztes
Ausflugsziel war die „Sonneninsel“ Fehmarn, auf der wir auch wieder ein wunderschönes Wochenende verbracht haben. Das Wetter war traumhaft und deshalb haben wir hier auch
alle einen Schnupperkurs im Windsurfen gemacht und sind das erste Mal gemeinsam in die Ostsee gerannt.

Abschließend lässt sich nur sagen, dass wir uns weiterentwickelt und neue Erfahrungen gesammelt haben, die wir ohne diese Gelegenheit nicht gemacht hätten. Wir bereuen nichts und können es nur jedem, der etwas erleben will ans Herz legen!

281 km, vier Mädels, zwei noch voll gepacktere Autos – Deutschland war das Ziel!