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Abiturverleihung 2017: „Nehmen Sie die Wertschätzung des europäischen Gedankens mit in Ihre persönliche Zukunft auf“

In der bis auf den letzten Platz gefüllten BBS-Aula konnten Schulleiter Wolf Hertz-Kleptow und der Abteilungsleiter für das Berufliche Gymnasium Thomas Angelkort den  Abiturjahrgang 2017 sowie zahlreiche Eltern und Freunde der 102 Absolventinnen und Absolventen begrüßen.

In seiner Rede ging der Schulleiter schwerpunktmäßig auf  die Vielzahl der unterschiedlichen Aktivitäten im Rahmen des Profils „Europaschule“ ein.  Als eines von vielen Projekten wurde das Erasmus+ Projekt „Let`s live together, not separately“ hervorgehoben, was die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums nach Lettland, Italien, Polen und in die Türkei führte.

Weiterhin dankte der Schulleiter denjenigen Schülerinnen und Schülern, die im Schulvorstand und in der Schülervertretung wertvolle Arbeit im Rahmen des Profils „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ geleistet haben, hervorgehoben wurden an dieser Stelle Christina Hilz und Jonas Noleppa. Ebenfalls dankte Hertz-Kleptow den beiden BBS-Fotografinnen Ronja Gartelmann und Tessa Groß für die vielen fotografischen „ Momentaufnahmen für die Ewigkeit“.

Ein Dank ging auch an die Lehrinnen und Lehrer, die die Absolventinnen und Absolventen in den letzten drei Jahren auf ihrem Weg zum Abitur begleitet haben. Besonders der Einsatz des Abteilungsleiters für das Berufliche Gymnasium, Thomas Angelkort, wurde vom Schulleiter hervorgehoben.

Für den Schulträger, den Landkreis Rotenburg, trat Frau Colshorn, Dezernentin im Jugend- und Sozialbereich, an das Mikrophon. Sie ging auf die Aufgaben des Schulträgers und die gute Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen Rotenburg ein. Weiterhin betonte sie, dass sich die Abiturientinnen und Abiturienten, die heute im Mittelpunkt stünden, durch das breite Spektrum der BBS Rotenburg in einer sehr guten beruflichen Startposition befänden. Sie gab den ehemaligen Schülerinnen und Schülern abschließend noch folgenden Satz mit auf den Weg: „Machen Sie etwas aus dem wunderbaren Abschluss!“

Nach Frau Colshorn begann Thomas Angelkort dann die Veranstaltung weiterzuführen, auch er sandte einen Dank an die Lehrkräfte, die in den letzten Wochen aufgrund des engen Terminplans des diesjährigen Abiturs unter starker Belastung gelitten hätten. Anschließend wurden die Tutorinnen und Tutoren des Abiturjahrgangs Stephanie Bergmann, Stephanie Bradt, Stephanie Gähr, Sylvia Holtz, Ulf Becker, Ansgar Elberfeld und Michael Löhr nach vorne gebeten, nicht um etwa eine Rede zu halten, wie es im Programm vermerkt war, sondern um von Thomas  Angelkort zu ihren Klassen interviewt zu werden. Es wurden dabei viele persönliche Anekdoten aus der Zeit mit den Absolventinnen und Absolventen erzählt.

Die Redebeiträge der Schülerinnen und Schüler waren ebenfalls geprägt von Dankbarkeit und Anerkennung für die unterrichtenden Lehrkräfte. „Wir haben gelernt, dass es vollkommen in Ordnung ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen“, so Jessica Brinkmann in ihrem Redebeitrag für den Schwerpunkt Sozialpädagogik, die sich gemeinsam mit Jonas Noleppa der Frage widmete, was sie gelernt hätten. Johanna Borgas präsentierte einer Film über die Mottowoche der Abiturienten, Silvana Benditte-Warnke rekapitulierte in ihrer Rede die letzten drei Jahre und betonte besonders den Zusammenhalt unter den Mitschülerinnen und Mitschülern, Max Biedenweg und Patrick Ruschmeyer sorgten mit ihrer Rede für einige Lacher, da sie in ihrer vermeintlich spontanen, sprachlich sehr gewandten Rede, das sowohl das Halten von Reden als auch die Arbeit des Lehrers aufs Korn nahmen.

Den „offiziellen“ Teil der Veranstaltung leitete Thomas Angelkort dann mit der Ehrung der besten Absolventinnen ein, ja, diesmal erreichten ausschließlich Damen die „Eins“ vor dem Komma: Johanna Rippe (1,5), Kimberly Zoe Menzel (1,7), Doreen Vogts (1,8), Johanna Borgas (1,9), Katharina Viets (1,9) und Frederike Kröger (1,9).

Bei der anschließenden Zeugnisausgabe an alle erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten verlas Thomas Angelkort auch die Berufswünsche und andere Pläne, von Auslandaufenthalten über Studien im Lehramt, in Jura oder Ernährungswissenschaft bis zur Ausbildung als Schornsteinfegerin war vieles dabei, auch hier zeigt sich wieder das breite Spektrum der Vorbereitung auf das berufliche Leben, das die BBS Rotenburg zu bieten hat.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete dann ein gemeinsamer Umtrunk vor der Aula, der von Almut Aßmann, Kerstin Meyer, Theresa-Elin  Precht sowie der BGW1C gestaltet wurde.

(Malte Wilkens)