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All inclusive?! Anders als Andere, aber immer noch gleich!

Nach langer Planung und viel Vorbereitung war es vor kurzem soweit; Eine Fortbildung zum Thema Inklusion, mit dem Slogan „All-Inclusive?!“, wurde von uns, der FSQ1E und unseren Lehrkräften Frau Kling und Frau Garbers, an den BBS Rotenburg ausgerichtet. Gemeinsam mit den ca. 100 teilnehmenden Schülern und Lehrern konnten wir viele neue Eindrücke und Fachwissen, durch einen Fachvortrag und interessante Workshops, zum Thema „Inklusion“ erhalten.

Begonnen hat die Fortbildung damit, dass ein selbsterstelltes Video mit ganz unterschiedlichen Charakteren gezeigt wurde und deutlich gemacht hat, wie unterschiedlich und doch gleich jeder einzelne Mensch eigentlich ist. Im Anschluss an das Video ergriff der Direktor, Herr Hertz-Kleptow, das Wort und erklärte den Teilnehmern noch einmal, wie wichtig das inklusive Arbeiten im Allgemeinen und auch spezifisch an den Schulen überhaupt ist. Um die volle Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, fand nach den Worten des Rektors ein kleiner Einstiegsworkshop, vorbereitet von Schülerinnen der FSQ1E, statt. Dieser Workshop hat den vielen Anwesenden noch deutlicher gemacht, wie schnell es heutzutage leider immer noch gehen kann, das Menschen z.B. auf Grund einer schwierigen Lebensgeschichte, von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. In einem anschließenden Poetry Slam fragten zwei Schülerinnen weiter: „Behindert- was bedeutet das? Die Menschen sind anders und wir sind normal? Doch ist es, nicht normal, anders zu sein?“. Der darauf folgende Punkt der Tagesordnung war Herr Westphal mit seinem Fachvortrag zum Thema Inklusion an Schulen. Er bat den Teilnehmern der Fortbildung einen Einblick in die bereits gemachten Fortschritte, aber auch in die Schritte, die noch gemacht werden müssen. Nach dem Vortrag fand eine lebhafte Diskussion statt, an der nicht nur viele Lehrer, sondern auch einige Schüler teilgenommen haben.

Nach dieser intensiven Diskussionsrunde hatten die Teilnehmer dann in kleinen Gruppen die Möglichkeit, zwei komplett verschiedene Workshops zu besuchen. Während es bei dem einen Workshop eher um den Bereich Kommunikation und die verschiedenen Kommunikationsarten ging. Hat sich der andere Workshop mit den eigentlich bestehenden, aber nicht offensichtlichen, Gleichheiten der Teilnehmer beschäftigt. Es war faszinierend, wie offen und ehrlich sich, sowohl die Lehrer, als auch Schüler mit diesen angebotenen Workshops auseinander gesetzt haben. Im Anschluss an die Workshops hatten die Teilnehmer außerdem die Chance, sich mit einem Handabdruck auf einer Leinwand, die im Schulgebäude aufgehängt wird, mit dem Spruch „All-Inclusive?! Anders als Andere, aber immer noch gleich!“, zu verewigen. Nach den vielen neu gewonnenen Eindrücken, durch die Workshops, war es schön zu sehen, wie die vorbereitete Buffetecke, es standen Getränke und Finger-Food zur Auswahl, dazu genutzt wurde, noch einmal in den Austausch mit anderen Teilnehmern zu gehen.

Im Großen und Ganzen war es ein sehr gelungener Vormittag, was sich auch in dem durchweg positiven Feedback der Besucher widergespiegelt hat. Man hatte insgesamt den Eindruck, den Teilnehmern hat es Freude bereitet sich mit diesem Thema zu beschäftigen und auch mehr darüber zu erfahren. Ein besonderer Dank unsererseits gilt noch der Institution „tobbi“, die uns nicht nur beim Anfangsvideo unterstützt haben, sondern uns auch beim Catering tatkräftig unter die Arme gegriffen haben.

(Mitglieder der FSQ1E)