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Bereits sieben Stammzellenspender an den BBS Rotenburg

Kürzlich fand die sechste Typisierungsaktion an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg statt. Bereits sieben Spender konnten Stammzellen an den genetischen Zwilling spenden und somit Leben retten, ein großer Erfolg für die Berufsbildenden Schulen Rotenburg.

Insgesamt haben sich 132 Schüler(innen) typisieren lassen, davon nutzten 55 Spender(innen) die Möglichkeit, die Typisierung mit zwei Wattestäbchen durchzuführen. Dieses Verfahren darf im Alter von 17 Jahren bereits angewendet werden, die Spende ist dann erst ab 18 Jahren möglich.  

Diese Aktion wurde von Theresa Barsch, Ansprechpartnerin der Deutschen Stammzellellspenderdatei (DSD) unterstützt. Sie selbst hat früher auch Stammzellen gespendet.

Die Blutspendeaktion an den BBS Rotenburg fand in diesem Jahr zum 22. Mal statt. Das Blutspende-Team des Deutschen Roten Kreuzes besuchte wieder an zwei Tagen die Schule in der Verdener Straße.

262 Schüler/innen und Lehrkräfte folgten dem Aufruf, einen 500 ml-Beutel mit der lebensrettenden Flüssigkeit zu spenden. Andreas Mohrmann, der Ansprechpartner des Deutschen Roten Kreuzes, informierte vorher die Schüler(innen) und plante diese Aktion gemeinsam mit der Abteilungsleiterin Gisela Renz-Knappik der BBS Rotenburg.

Junge Spender(innen) zu erreichen und vor allem die Hemmung zur Erstspende zu nehmen, ist ein wichtiger Grund für die Blutspende-Aktionen an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg. Insgesamt kamen dieses Jahr 183 Erstspender(innen) zum Blutspenden, ein sehr gutes Ergebnis.

Die Blutspende ist eine einfache und direkte Art etwas Gutes zu tun. Ob Unfall, Krankheit oder Operation – jeder kann in eine Situation kommen, in der er zum Überleben das Blut eines anderen Menschen braucht. Ein kleiner Piks und ein wenig Zeit reichen aus, um Lebensretter zu werden.

Die Schüler(innen) aus der Berufseinstiegsklasse und der Berufsfachschule – Hauswirtschaft und Pflege haben unter der Anleitung der Lehrkräfte Karin Schnakenberg und Petra Solte die hervorragende Beköstigung der Spender(innen)geplant und durchgeführt. Bereits vor der Blutentnahme konnten sich die freiwilligen Spender(innen) schon durch ein Frühstück stärken.

Nach der Blutspende erhielten die Schüler(innen) ein ernährungsphysiologisch ausgewogenes Essen am Büfett, damit sie wieder zu Kräften kamen.

Die Anmeldung und Betreuung übernahmen die Schüler(innen) der Persönlichen Assistenz unter Anleitung der Klassenlehrerin Kerstin Meyer.

Alle Schüler(innen) waren gut vorbereitet auf den Ansturm. Die Mitarbeiter(innen) des DRK waren voll des Lobes für die gelungene Organisation der beiden Tage.

(Gisela Renz-Knappik)