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Besuch der Suchtberatungsstelle in Rotenburg Wümme

Kürzlich besuchten wir, die BGG2 der BBS Rotenburg, die Suchtberatungsstelle in Rotenburg in der Innenstadt. Anlass für diesen Besuch war, dass wir, die GP – Klasse, die Droge Cannabis als Abiturthema im Unterricht behandelt haben. In diesem Rahmen haben wir uns ausführlich mit der Wirkung von Cannabis sowie mit der Diagnostik, Therapie und Prävention der Cannabisabhängigkeit beschäftigt, sodass wir schon eine gewisse Vorkenntnis besaßen, was es leichter machte, uns auf den Besuch der Suchtberatungsstelle vorzubereiten.
Etwa eine Woche vor unserem Besuch haben wir gemeinsam Fragen erarbeitet – nicht nur zu Cannabis, sondern auch zur Arbeit in der Suchtberatungsstelle, zur Tätigkeit als Suchtberater, aber auch zu Suchterkrankungen im Allgemeinen. Natürlich haben wir auch Fragen zu Cannabis gestellt, denn das ist ja unser Thema. Mit einem umfangreichen Fragenkatalog machten wir uns dann am Dienstag, den 19.12., auf den Weg.
Nachdem sich die Suchtberater vorgestellt hatten und die erste Schüchternheit gebrochen war, fingen wir an unsere Fragen zu stellen. Aber dabei blieb es nicht, denn im Vorfeld hatten wir erfahren, dass Akupunktur zur Unterstützung der Suchtbehandlung eingesetzt werden kann. Und das Highlight für uns war, dass wir bei der Frage, was denn eine Suchtakupunktur sei, die Möglichkeit bekamen, das selbst gleich zu testen. Unser Klassenkamerad Dennis stellte sich zur Verfügung und beschrieb ausführlich die Wirkung der Suchtakupunktur, welche am Ohr von der Suchtberaterin Frau Meier mit 5 Akupunkturpunkten durchgeführt wurde.

Durch unsere Vorkenntnisse aus dem Unterricht mit Frau Klinger waren uns einige Fachbegriffe bereits geläufig, was uns und vermutlich auch den Suchtberatern vieles erleichterte. Außerdem wurde Einiges geklärt, dessen man sich doch nicht so bewusst war. Ein Beispiel dafür ist die Online – Sucht. Wir waren uns nicht darüber im Klaren, dass diese Suchtart eine immer größere Bedeutung erhält. Dank der offenen Atmosphäre, wurden nicht nur alle unsere Fragen beantwortet, sondern auch darüber hinaus unser Interesse geweckt, mehr über Süchte und die Arbeit in der Suchtberatungsstelle zu erfahren. Uns wurde erklärt, wie eine Beratung und auch die anschließende Therapie aussehen kann. Außerdem haben wir einen Einblick über die enge Zusammenarbeit mit anderen Suchtberatungsstellen, Krankenhäusern und weiteren gesundheitlichen und sozialen Einrichtungen erhalten.
Abschließend lässt sich sagen, dass es eine sehr außergewöhnliche Erfahrung war, die gleichzeitig informativ und sehr interessant war. Wir konnten viel Neues mitnehmen und fühlten uns in der angenehmen Atmosphäre sehr wohl.
Alles in einem: Vielen Dank an Frau Klinger [und die anderen Lehrer, die uns für diese Zeit frei gegeben haben ;)], dass uns dieser Besuch ermöglicht wurde, aber auch an die Suchtberatungsstelle in Rotenburg für den umfassenden Einblick in Ihre Arbeit.
Es war ein guter Abschluss zu unserem Unterrichtsthema, aber vielleicht auch ein Anreiz, das in den zukünftigen Jahren öfter in den Unterricht einzubeziehen.

Adriana De Peppe & Vivienne Wedekind (BGG2)