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Besuch von MdL Dr. Dörte Liebetruth und MdL Eike Holsten

In großer Runde kamen heute Verantwortliche der Teilqualifikation für Geflüchtete Innerbetrieblicher Transport –Deutsch als Fremdsprache- an den BBS Rotenburg zusammen, um den beiden Mitgliedern des Landtages Dr Dörte Liebetruth und Eike Holsten einen Stand der Entwicklung aufzuzeigen.

Unsere stellvertretende Schulleiterin Katharina Engelhardt erläuterte zunächst ihre Motivation zur Initiierung dieses Projektes. Im Rahmen des SPRINT-Projektes konnten neu angekommene Flüchtlinge wertvolle erste Sprachkenntnisse erlangen. Dieses neu erworbene Wissen reiche jedoch häufig nicht, um junge Geflüchtete erfolgreich in einer herkömmlichen Ausbildung unterzubringen. Eine Teilqualifikation bietet hier einen guten Einstieg.

Mit Blick auf die beiden Gäste aus dem Landtag unterstrich Engelhardt die immens wichtige sozialpädagogische Unterstützung der Beschulung junger Geflüchteter.

Rainer Jordan, Geschäftsführer der Akademie für Wirtschaft und Logistik  (AWL) skizzierte dann anschaulich den Weg der Teilnehmer im Rahmen einer Teilqualifikation.

Jordan lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit zwischen der BBS Rotenburg und dem privaten Träger der AWL.

Nach erfolgreichem Durchlaufen eines Auswahlmoduls erfolgt eine Teilqualifikation in zwei Modulen.

Das Modul 1 bezieht sich auf Deutsch als Fremdsprache mit einem Fachwortschatz Lagerlogistik und einem 4-wöchigen Praktikum in entsprechenden Firmen.

Das Modul 2 schließt nach erfolgreichem Durchlaufen mit mehreren Zertifikaten ab.

Vorgesehen ist ein 8-wöchiges Praktikum, die Erlangung des Staplerscheins und eine IHK-Prüfung.

Dirk Immken, Bereichsleitung Prüfungswesen an der IHK Stade betonte in seinem Statement, dass gerade das kleinschrittige Vorgehen in Modulen Erfolgserlebnisse ermögliche.

Immken führte weiter aus, dass durch dieses Vorgehen die Duale Ausbildung nicht ausgehöhlt werden solle, sondern Chancen auf beiden Seiten für den Arbeitsmarkt geschaffen werden können

Swetlana Butte, Projektkoordinatorin, hob die unterschiedlichen Herkunfts-, Alters- und Bildungsstrukturen hervor, die es bei einem erfolgreichen Durchlaufen des Projektes zu berücksichtigen gäbe.

Unser Schulleiter Wolf Hertz-Kleptow betonte abschließend die Wichtigkeit einer guten Vernetzung aller am Projekt beteiligten Institutionen und Verantwortlichen.

Ein Besuch der Gäste aus dem Landtag in dem seit September laufenden Projekt  an der BBS Rotenburg rundete den Einblick in die Arbeit vor Ort ab.

Hinweise für weitere Praktikumsplätze nimmt die Akademie für Wirtschaft und Logistik auch auf diesem Wege entgegen:

http://www.awl-akademie.de/kontakt.html