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Die Anfänge und der Kneipp-Raum

Die Anfänge & Der Kneipp-Raum

Die Anfänge

Der Fachbereich Sozialpädagogik macht sich auf den Weg. Das Ziel ist klar: eine Kneipp-Zertifizierung. Doch was das alles in der Umsetzung bedeutet, ist noch lange nicht klar.
Fest steht, dass neben dem Profil „Europa“ bei den Sozialpädagogen ein weiteres Profil entstehen soll: „Gesundheit nach Kneipp“. Soweit erstmal die Pläne.

Doch der erste Schritt ist schon getan. Die Lehrkräfte Anke Kaiser und Hartmut Schlau-Warnstedt haben mit Erfolg an einer Kneipp-Fortbildung teilgenommen. Sie sind ausgebildet zum „Gesundheitslehrer nach Kneipp“. Nun folgt eine Bewährungszeit von 18 Monaten, in der ein Gesundheitskonzept entwickelt und in den Schulalltag implementiert werden muss. Bei diesem großen Vorhaben werden auch die Schülerinnen und Schüler beteiligt. In der Fachschule Sozialpädagogik werden im Rahmen einer Zukunftswerkstatt Ideen zur Umsetzung entwickelt. Erste Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema präsentierten die Schülerinnen und Schüler auf der diesjährigen Ausbildungsmesse.
Das Kneipp-Gesundheitskonzept basiert auf fünf Wirkprinzipien: Ernährung, Bewegung, Wasser, Heilpflanzen, Lebensordnung. Zusammen wirken diese Prinzipien sanft, aber wohltuend auf den ganzen Menschen.

Wenn man sich auf den Weg macht, weiß man nicht genau, was einem begegnet. Aber Herr Kuhle vom Rotenburger Kneipp-Verein hat seine Unterstützung angeboten. Und die Wegbegleiter im Fachbereich Sozialpädagogik sind eine hohe Motivation, Interesse und Neugier. Daraus wird sicherlich etwas Gutes entstehen.
Stand: Nov. 2011

Kneipp-Raum

Der Fachbereich Sozialpädagogik verfügt in der Zweigstelle Freudenthalstraße über einen neuen Raum, passend zum Profil: „Gesundheit nach Kneipp“. Mit tatkräftiger Unterstützung der Abschlussklasse der Fachschule Sozialpädagogik ist dieser Raum gestaltet und eingerichtet. Zentrale Einrichtungsgegenstände sind zwei Tische in unterschiedlichen Höhen, auf denen jeweils eine Wanne steht. Auf Augenhöhe, gut sichtbar, hängen zwei Bilderrahmen an der Wand mit genauen Anweisungen für die Anwendung kalter Armbäder – so kann nichts schiefgehen. Der Raum ist zwar recht schmal, aber er verfügt über einen Wasseranschluss, was für die Wasseranwendung nötig ist. Die Wannen müssen regelmäßig mit Frischwasser gefüllt und kaltes Wasser muss zugefügt werden. Es ist erstaunlich, wie schnell sich das Wasser nach einigen Anwendungen erwärmt. Die ideale Temperatur sollte 12 – 18 Grad betragen. Unter den wachsamen Augen des Pfarrers Sebastian Kneipp (Herr Fresen, der Hausmeister, hat noch ein passendes Bild von ihm aufgehängt) ist ein Armbad eine spürbare Wohltat.

Eine regelmäßige Anwendung der Schülerinnen und Schüler wird im Schuljahr 2012/2013 in Form eines freiwilligen Angebotes möglich sein.