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Erste-Hilfe-Kurs am Kind

Übungsleiterschein

Für den Notfall gut vorbereitet

Als unser Klassenlehrer uns mitteilte, dass wir einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind durchführen sollen, hielt sich die Begeisterung in unserer Klasse eher in Grenzen. Einige hatten bereits einen ähnlichen Kurs besucht oder hatten einen „normalen“ Ersthelferkurs auf Grund ihrer Führerscheinprüfung gerade erst hinter sich gebracht.

Als uns dann auch noch gesagt wurde, dass wir für die 8 Unterrichtsstunden 20 € bezahlen müssten, kippte die Stimmung und das große Gejammer ging los.
Wir bereiteten uns innerlich auf einen zähen und eher langweiligen Tag vor, wurden aber recht schnell eines Besseren belehrt. Die beiden Kursleiter Oliver Blake und Amelie Gutsche haben von Anfang an alle Teilnehmer bestens motiviert und mit ihrer lockeren Art und lustigen Sprüchen gute Stimmung verbreitet.

Schnell wurde allen klar, dass es zwischen der Ersten Hilfe beim Erwachsenen und den erforderlichen Maßnahmen bei Kindern doch erhebliche Unterschiede gibt. Außerdem gibt es bestimmte Notfallbilder, die ausschließlich bei Kindern vorkommen. Dazu zählt beispielsweise das Kruppsyndrom: ein starker, bellender Husten, der im letzten Stadium zu akuter Atemnot führen kann.
Für solche Notfälle wurden die nötigen Handlungsschritte intensiv geprobt und den Teilnehmern so die Angst genommen, aktiv in solchen Situationen einzugreifen, anstatt aus Unwissenheit nur einen Notruf abzusetzen und auf den Arzt zu warten.

Ich persönlich fühle mich durch den Kurs sicherer bei der Arbeit mit Kindern, da ich nun im Ernstfall handeln könnte. Er sollte zur Pflicht aller Sozialassistentenklassen werden. Am besten zum Ausbildungsbeginn und nicht erst kurz vor den Prüfungen.

J.-P., Schüler der BBQ 2B, Mai 2015