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Praxisjahr

Praxisjahr

Ausgangssituation

Sie haben den Abschluss als staatlich geprüfte(r) Sozialassistent(in), Ihnen fehlen aber die geforderten Zensuren zum Eintritt in die Fachschule Sozialpädagogik. Um die Eingangsvoraussetzungen zu erfüllen, müssen Sie ein Jahr Praxis nachweisen, um sich dann erneut für die Fachschule Sozialpädagogik zu bewerben.

Voraussetzungen

  • Sie leisten ein mindestens* einjähriges Praktikum oder eine einjährige Berufstätigkeit als Sozialassistent(in) im Elementarbereich (Kita, Krippe, Integrationskindergarten) ab; nicht anerkannt werden in dieser Zeit Praktika beispielsweise als Au-pair, in der Grundschule, im Jugendfreizeitzentrum oder Kinder- und Jugendheimen.
  • Die Stelle sollte eine volle Stundenzahl umfassen, bei der Sie die Tätigkeit einer Sozialassistentin/ eines Sozialassistenten erfüllen.
  • Alternativen sind möglich beim Bundesfreiwilligendienst (BFD), im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), jeweils im Elementarbereich.

* Sie können sich auch nach mehr als einem Jahr wieder bewerben.

Bewerbung

  • Wenn Sie die Berufsfachschule Sozialassistenz abgeschlossen haben, können Sie sich frühestens im darauf folgenden Jahr bewerben; der dafür letzte Termin ist der jeweilige 20. Februar. Der Bewerbung sollten Sie bereits eine Zwischenbeurteilung (einschließlich der geleisteten Arbeitsstunden) Ihrer Vorgesetzten/ Ihres Vorgesetzten beifügen.
  • Sie erhalten daraufhin einen Termin für ein Vorstellungsgespräch.

Vorstellungsgespräch

Bei dem Vorstellungsgespräch handelt es sich um ein Prüfungsgespräch, bei dem festgestellt wird, ob eine erfolgreiche Mitarbeit gewährleistet werden kann.

  • Der Termin liegt vor oder nach den Osterferien.
  • Spätestens zu diesem Prüfungsgespräch bringen Sie die Beurteilung Ihrer Vorgesetzten mit (siehe oben).
  • Das Prüfungsgespräch dauert ca. 20 Minuten.
  • Vor dem Prüfungsgespräch müssen Sie rechtzeitig per E-Mail oder Post eine schriftliche Ausarbeitung (siehe unten) vorlegen.
  • Die Aufnahmekommission besteht in der Regel aus der Koordinatorin des Fachbereichs und einer Fachlehrkraft.
  • Das Ergebnis wird Ihnen im Anschluss an das Prüfungsgespräch mitgeteilt.

Schriftliche Ausarbeitung

  • Sie erläutern ausführlich Ihre Motivation für den Berufswunsch „Erzieher/in“.
  • Für die relevanten Unterrichtsfächer, in denen Sie in der Berufsfachschule nicht mindestens befriedigende Noten hatten, verdeutlichen Sie, wie Sie Ihre Defizite im bisherigen Praxisjahr aufgearbeitet haben.
  • Beispiel für das Fach Deutsch: Sie weisen nach, was Sie im Bereich mündlicher und schriftlicher Kommunikation geleistet haben. Zum Beispiel in der Elternarbeit: das Führen von Elterngesprächen, die (Mit)-Gestaltung von Elternabenden, mediale Präsentationen, Abfassen von Elternbriefen, Einladungen etc. Sie sollten nachweisen können, welche Literatur bzw. Fachliteratur oder Fachzeitschriften Sie gelesen haben. Ggfs. legen Sie Nachweise z.B. über Fortbildungen, Rhetorikkurse oder dergleichen vor.
  • Ihre pädagogische Arbeit können Sie z.B. in einer Projekt-Mappe präsentieren.

Evaluation

Vor den Herbstferien bekommen Sie von der Schule eine Rückmeldung über Ihre Leistungen und ob es ratsam erscheint, dass Sie die Ausbildung fortsetzen.

Ansprechpartnerin

Gisela Renz-Knappik (StD’)
Tel.: 04261-9833606
E-Mail: gisela.renz-knappik@lk-row.de