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Rechtschreibung, Zeichensetzung & Grammatik

Rechtschreibung, Zeichensetzung & Grammatik

Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik im Deutschunterricht

Diese drei Teilbereiche des Deutschunterrichts sind für viele Schülerinnen und Schüler ungeliebte Aspekte. Umso stärker stellt sich die Frage, warum sie nach wie vor eine so große Rolle spielen – nicht nur im Fach Deutsch. In der Schule müssen die Schüler generell ihre Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikkenntnisse unter Beweis stellen, denn diese werden nicht nur in Deutscharbeiten, sondern auch im schriftlichen Bereich anderer Fächer sogar bei der Notenfindung berücksichtigt.
Der Grund hierfür liegt nahe: Unsere Sprache ist ein Verständigungsmittel, durch das wir anderen Menschen Botschaften senden. Dadurch, dass wir uns beim Sprachgebrauch (mündlich und schriftlich) an bestimmte Regeln halten, können wir sicherstellen, dass unser Gesprächspartner uns problemlos versteht.

Darum geht es bei den Themen Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik: Ernstgenommen zu werden, sowohl beruflich als auch privat. Indem ihr zeigt, dass ihr souverän mit eurer Sprache umgehen könnt, wirkt ihr professionell und kompetent auf eure Mitmenschen, und das kann euch nicht zuletzt im Beruf voranbringen.

Werden diese Regeln jedoch nicht beachtet, entstehen immer wieder interessante und häufig lustige Sprachsituationen:

  • „Am Ende von Schuljahrgang 6 kennen und beachten (die Schülerinnen und Schüler) Zeichensetzungsregeln im sachbezogenen Kontext.“ [1]

Dass dies leider nicht immer der Fall ist, zeigt Beispiel 1.

  • Am Ende von Schuljahr 6  erkennen und markieren die Schülerinnen und Schüler „in eigenen und fremden Texten […] grobe grammatische Fehler und verbessern diese gegebenenfalls“. [2]

Wie Beispiel 2 beweist, gehört es sowohl zu den Aufgaben der Schülerinnen und Schüler als auch zu denen der Deutschlehrkräfte, den Kampf gegen überflüssige Apostrophe aufzunehmen.

  • Bereits für das Ende von Schuljahrgang 6 fordert das Kerncurriculum Deutsch: „Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse der Wortbildung […], z. B. Zusammensetzungen.“ [3]

Unglücklicherweise wurden diese Kenntnisse in Beispiel Nr. 3 nicht angewandt.

[1] Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium (2006): Kerncurriculum für das Gymnasium. Schuljahrgänge 5 -10. Deutsch.   [2] Ebenda.   [3] Ebenda