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Techniker im BGI2 bauen Produktionsstraße

Der 12. Jahrgang des beruflichen Gymnasiums Technik hat innerhalb des Projektes „BGIndustries“ in nur drei Monaten eine voll funktionsfähige Produktionsstraße gebaut.

 Am Donnerstag den 24. Mai kurz nach halb zwei tritt ein selbstbewusster Projektleiter Julian Block auf die Bühne. „Am Anfang wurden wir ins Projekt geworfen wie ins kalte Nass.“ ist nur einer der vielen Sätze, die aufzeigen, wie beeindruckend es ist, was die Schüler in nur drei Monaten zustande gebracht haben.

Ihr Ziel war es vier Miniaturmodelle von Fertigungsanlagen zu programmieren und zu einer vollautomatischen Produktionsstraße zu verbinden. Hierfür mussten sie eigens drei individuelle Förderbänder konstruieren und bauen. „Die gesamte Produktionsstraße ist nicht nur in der Lage vollautomatisch ohne Menschenhand zu agieren sondern alle einzelnen Bestandteile der Anlage können auch untereinander kommunizieren.“ ließ  der stellvertretende Projektleiter Kai Hoffmann verlauten.

 „Wir versuchen jedes Jahr ein möglichst realitätsnahes Projekt zu finden welches für die Schüler eine gute Herausforderung darstellt an der sie als Team wachsen und sich praktisches Fachwissen aneignen können das so selbst an der Universität nicht vermittelt wird.“ erläuterte Klassenlehrer Ansgar Elberfeld. „Die Schüler genießen im Rahmen ihres Projektes besondere Rechte und Freiheiten, die sie uns mit ebenso besonderer Motivation zurückzahlen. Sie neigen dazu, uns jedes Jahr aufs Neue zu überraschen, so Elberfeld.“

Auch dieses Jahr haben die Schüler oft noch bis spätabends hochmotiviert an der Produktionsstraße gearbeitet um bis zum Abgabetermin alles fertig zu bekommen. Hierbei sind insgesamt rund 1860 Arbeitsstunden zusammengekommen.

 Die Produktionsstraße wird nun fortan im Unterricht mit Auszubildenden und anderen Technik Fachklassen genutzt, um diesen ebenso praxisnah beizubringen, wie man die verbauten speicherprogrammierbaren Steuerungen erstellt.

(Kai Hoffmann, BGI2)