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Verlässlichkeit und handwerkliche Leistung auf höchstem Niveau

Kürzlich fand der gut besuchte 39. Handwerkstag in der Aula der Berufsbildenden Schulen Rotenburg statt.

Kreishandwerksmeister Norbert Schmudlach betonte in seinen Worten den elementaren gesellschaftlichen Auftrag, dem sich das Handwerk verpflichtet sehe. „Handwerk denkt in Generationen, nicht in kurzfristiger Rendite.“ „Unsere Betriebe in der Region bieten Perspektiven und eine Chance für alle“, so Schmudlach. Im Handwerk könne man Vielfalt erleben und es gebe keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit, so der Kreishandwerksmeister in seinen weiteren Ausführungen.

Kreistagsmitglied Hans-Joachim Jaap  hob in seinem Grußwort die große Ausbildungsleistung des Handwerks hervor. Es gelte, das Handwerk im Kampf gegen den Fachkräftemangel zu unterstützen. Globalisierung führe auch im Handwerk zu Veränderungen, auf Herausforderungen  gelte es offensiv zu reagieren, so Jaap.

In seiner Festansprache mit dem Titel „Erfolg mit Herz, Mut und Verstand“  – Der Mitarbeiter als Markenbotschafter“ ging Alexander Munke  im Besonderen  auf die innere Haltung eines jeden ein. Munke nutzte die Metapher des Adlers und des Huhns, um die Einstellung hinsichtlich der Sicht auf die Dinge für sich selbst zu klären. Dabei komme der Sprache eine wichtige Aufgabe zu. Der Referent führte in launiger Art aus, dass es sowohl Mitarbeiter als auch Abarbeiter gebe, ebenso Unternehmer als auch sog. Unterlasser oder auch Verkäufer im Gegensatz zu „Bestellung entgegen Nehmer“. Eine Reihe von Denkanstößen begleiteten den Vortrag des Referenten. Mit Bezug auf die Ausbildung junger Menschen betonte Munke: „Wer anderen auf die Beine hilft, ohne ihm dabei auf die Füße zu treten, wird beflügelt.“.

Die Rotenburger Handwerksmedaille ging dieses Jahr an den langjährigen ehemaligen Kreishandwerksmeister Friedrich Leefers. In seiner 20-jährigen Tätigkeit als Obermeister der Rotenburger Maler- und Lackiererinnung hat Leefers in einzigartiger Weise das erfolgreiche  Miteinander von Schule und Beruf geprägt. Dies zeigte sich zum Beispiel auch in der Mitwirkung im Schulvorstand unserer BBS und im Vorstand des Förderverein.  Friedrich Leefers habe das Gesicht der Kreishandwerkerschaft entscheidend geprägt, so der jetzige Kreishandwerksmeister Norbert Schmudlach. In seinen Worten des Dankes hob Leefers hervor, dass er das Glück gehabt habe, immer wieder in guten Teams gearbeitet zu arbeiten. In seiner Rede betonte er in besonderer Weise den familären Rückhalt.

Unter der Leitung von Benjamin Faber zeigte die Gruppe „Wildes Blech“ in beeindruckender Weise, dass Stücke von Nirvana,  Liquido oder Deep Purple auch zum Gelingen eines Handwerktags  beitragen können.

Auch in diesem Jahr sorgte ein Team aus Mitgliedern der BGN1, BGN2B, BGG2 und BHY1mit ihren Lehrkräften  wieder für eine kompetente und freundliche Bewirtung.

Es war bezeichnend, dass sich viele der Gäste noch viel Zeit für gute Gespräche gönnten. Da blickt man doch schon gern voraus auf den 40. Handwerkstag im kommenden Jahr.

(Erik Voß, Presseteam)