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Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement

Qualitätsstandards

Qualität schafft Vertrauen

Qualitätsmanagement fordert und fördert eine Organisationskultur, die vom gemeinsamen Lernen, respektvollem Umgang miteinander, vorbildlichem Führungsverhalten und klarer Zielorientierung auf allen Ebenen geprägt ist.
Das Kernaufgabenmodell – BBS (KAM) mit seinen sieben Qualitätsbereichen und 48 Kernaufgaben dient als Leitfaden für die systematische Weiterentwicklung in den einzelnen Qualitätsbereichen, auch vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen.
Quelle: Glossar zum KAM-BBS 4.02.15

Die Qualitätsbereiche bieten allen an der Qualitätsentwicklung Beteiligten den Vorteil der Vereinheitlichung, Nachvollziehbarkeit und Festlegung schulischer Abläufe sowie der Festlegung von Verantwortlichkeiten bei gleichzeitiger Offenheit für schulisch individuelle Entwicklungen. (Weitere Informationen)

Bei der Ausgestaltung der Prozesse geht es darum, die Kernaufgaben in der Schule nachweisbar und verlässlich zu implementieren und nicht darum, diese formal abzuhandeln und aufwendig zu beschreiben.

In unserem Vorgehen orientieren wir uns am Qualitätszyklus:

1. Analyse und Bewertung von Stärken und Verbesserungsbereichen
2. SMARTe Zielformulierung
3. Strategisch ausgerichtete Maßnahmenplanung und die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen
4. Überprüfung der gesetzten Ziele

Die Gesamtverantwortung trägt der Schulleiter, die Zuständigkeit einzelner Qualitätsbereiche wird jedoch individuell innerhalb der Schule festgelegt. So sind alle Beschäftigten an unserer Schule in irgendeiner Weise zuständig für Kernaufgaben.

Qualitätsmanagement in diesem Sinn heißt für die BBS Rotenburg die Bereitschaft zu entwickeln…

…Ideen zu generieren,
…neue Herausforderungen zu suchen,
…Möglichkeiten der Verbesserung zu entdecken,
…sich für seine Schule zu engagieren und gemeinsame Zukunftsperspektiven zu entwickeln
…offen zu sein für Neues, sich umschauen, aufgreifen, was da ist; nicht grenzenlos kritisieren, sondern Probleme konstruktiv angehen.

… und sich immer wieder inspirieren zu lassen!

Struktur des Qualitätssystems

Qualitätspolitik

Die erweiterte Schulleitung hat Konzepte erarbeitet, in denen sie ihre Vorgehensweisen zur Erreichung ihrer Qualitätsziele darlegt. Um die Entwicklungsstrategie in messbare Ziele umzuwandeln, werden in Zielvereinbarungsgesprächen mehrdimensionale Ziele entwickelt.

Diese Ziele stammen unter anderem aus dem Leitbild sowie aus der Selbstbewertung, den Befragungen und den schulischen Kennzahlen. Diese münden in Maßnahmen, die regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin geprüft werden. Dieses geschieht sowohl regelmäßig in den Befragungen der Interessengruppen der Schule, der Messung und Auswertung der qualitätsrelevanten Kennzahlen und der jährlich stattfindenden Management-Bewertung.

Qualitätsentwicklung

Die Schulgemeinschaft der BBS Rotenburg arbeitet kontinuierlich an der nachhaltigen Entwicklung der Schule, die durch die ständige Verbesserung der Vorgehensweisen zu erreichen ist.

Dabei wiederholt sich der folgende Handlungszyklus:
• Formulierung von strategischen Zielen, die auf unseren mittelfristigen Visionen, den Erwartungen unserer Anspruchsgruppen sowie den Einflüssen und Entwicklungstendenzen des Schulumfeldes und der Gesellschaft basieren
• Planung der Maßnahmen zur Zielerreichung
• Umsetzung der geplanten Maßnahmen
• Messung der erreichten Ergebnisse durch Befragungen und Ermittlung von Kennzahlen

Die Ergebnisse interner Audits, die Befragung der Interessengruppen (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern sowie Ausbildungsbetriebe) und die Beobachtung weiterer Indikatoren (Kennzahlen) ermöglichen es der Schulleitung und der Lehrkräfte der einzelnen Fachbereiche, Prozesse der kontinuierlichen Verbesserung durchzuführen.

Durch eine Vielzahl von Maßnahmen wird das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter/Innen entwickelt. Dazu gehören bspw.:
• Regelmäßig stattfindende Qualitätszirkel zur Einbindung der Mitarbeiter/Innen in die Arbeit der Entwicklung des Qualitätssystems und der Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen
• Mitwirkung der Mitarbeiter/Innen in schulinternen Lehrerfortbildungen (Schilf)
• Vorbildliches Handeln aller Personen der Leitungsebene
• Öffentliche Bekanntmachungen (Homepage, Aushang,)

Schule leiten

Verbesserung / Beschwerde

Ziel ist es, die Zufriedenheit aller Beteiligten innerhalb der Schulgemeinschaft zu steigern.

Nutzen Sie dafür das Formular „Verbesserungsvorschlag“, um uns Ihr Anliegen zukommen zu lassen. Den Download finden Sie unten auf dieser Seite.

Zielsetzung

Konflikte und Beschwerden im schulischen Alltag sind nichts Ungewöhnliches. Mal resultieren sie aus Missverständnissen, mal zeigt die Faktenlage, dass einem der Beteiligten ein Fehler unterlaufen ist.

Mit unserem Verbesserungs- und Beschwerdemanagement wollen wir dazu beitragen, dass Konflikte und Beschwerden einer konstruktiven Regelung zugeführt werden.

Die unmittelbar Beteiligten legen dem Umgang mit einem Konflikt oder einer Beschwerde gegen-seitigen Respekt zugrunde und bemühen sich um eine einvernehmliche Regelung. Beschwerden sehen wir als Anlass, Sachverhalte und Beziehungen zu klären. Unstimmigkeiten und Fehler über-prüfen wir mit dem Ziel, sie zu beheben.

Ziel ist es, die Zufriedenheit aller Beteiligten innerhalb der Schulgemeinschaft zu steigern.

Nutzen Sie dafür das Formular „Beschwerdeformular“, um uns Ihr Anliegen zukommen zu lassen. Den Download finden Sie unten auf dieser Seite.

Hospitation durch die Schulleitung

Im Zentrum unseres Qualitätsmanagements stehen der Unterricht sowie die Unterrichtsqualität. Mit der Hospitation und ggf. anschließenden Beratungen mit den Hospitierten leistet der Schulleiter / die Schulleitung einen wesentlichen Beitrag zur Unterrichtsentwicklung.

Die Kriterien und Indikatoren der Beobachtung nehmen Bezug auf das BHO – Konzept.

Schule entwickeln

Zielvereinbarungen extern

Die Zielvereinbarungen zwischen der NLSchB und unserem Schulleiter werden stets kaskadenförmig auf die Ebenen der Abteilungsleitungen und der der Teamleitungen heruntergebrochen.

Unter anderem werden Regelungen zur innerschulischen Steuerung gemeinsam mit den Teamleiterinnen und Teamleitern entwickelt und fortlaufend evaluiert.

Zielvereinbarungen intern

In unserem Leitbild haben wir als Vision formuliert, dass unsere Schule sich immer mehr zu einer ‚lernenden Organisation’ entwickelt. Professionelles Management und verantwortungsvolle Führung sowie transparente Informations- und Entscheidungsstrukturen und eine möglichst hohe Mitwirkung der Betroffenen bei den Entscheidungsprozessen sollen zum Gelingen beitragen.

Eine lernende Organisation arbeitet nach folgendem Regelkreis (vgl. RADAR-Logik im QM-Modell).

Zielvereinbarungen werden getroffen zwischen
a) Schulleitung und Abteilungsleitung
b) Abteilungsleitung und Bildungsgangleitung / Fachgruppenleitung

Qualität verbindet

Unsere Schule ist stets an der einen oder anderen Stelle mit der Qualitätsentwicklung der Bildungsangebote, der Optimierung von Prozessen und der Anpassung an neue externe Anforderungen befasst. Häufig bietet es sich an, diese Aufgaben, die mitunter echte Herausforderungen darstellen, mit anderen zusammen zu bearbeiten, die mit dem gleichen Thema befasst sind oder sich befassen möchten.

Im regelmäßig stattfindenden Qualitätszirkel arbeiten über 50 Kolleginnen und Kollegen an einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess sowie Zertifizierungen mit.
• Transparenz der schulischen Abläufe, Verbesserungen, Projekten etc.
• gemeinsames Qualitätsverständnis
• Einbeziehung des Kollegiums in den Qualitätsprozess, die Qualitätsentwicklung, die Qualitätspolitik.
• Erfahrungsaustausch und Wissensweitergabe

Sich wiederholende, komplexe und abteilungsübergreifende Vorgehensweisen werden standardisiert, periodisch überprüft und gegebenenfalls verbessert.

Personal führen

Personal entwickeln / qualifizieren

Die Schule führt systematisch Maßnahmen zur Personalentwicklung durch und fördert zielgerichtet entsprechend den Erfordernissen der Bildungsgänge / Fachgruppen das Wissen sowie die Kompetenzen der Lehrkräfte und Mitarbeiter(innen) durch ein abgestimmtes Fortbildungskonzept.

Kooperationen entwickeln

Europa

Wir als Europaschule fördern interkulturelle Lernprozesse, die es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, in der Begegnung mit anderen Kulturen Toleranz zu entwickeln.

Durch gemeinsame europäische Projekte werden Sprachenvielfalt und Kenntnisse über andere Kulturen mit sozialem Lernen zu interkultureller Kompetenz entwickelt.

Kooperation HS/RS mit BBS

Zielsetzung der Kooperation zwischen den Berufsbildenden Schulen Rotenburg und den Haupt,- Real- und Oberschulen des Einzugsbereiches ist es, die Ausbildungsfähigkeit und die Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch praktische Erfahrungen zu fördern und den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu erleichtern, damit sie ihre Berufsausbildung erfolgreich absolvieren können.

Die Kooperationsschulen erhalten die Möglichkeit, jeweils einen Tag in der Woche (6-8 Unterrichtsstunden) Fachpraxis- und Fachtheorieangebote in Gruppen bis zu 12 Schülerinnen und Schülern wahrzunehmen.

Bildungsangebote gestalten

Didaktische Jahresplanung

Die Didaktische Jahresplanung bietet allen Beteiligten Informationen über die Bildungsgangarbeit im laufenden Schuljahr und bildet darüber hinaus eine Grundlage zur Qualitätssicherung und -entwicklung sowie für die Evaluationsprozesse. Die Erarbeitung und Umsetzung der Didaktischen Jahresplanung ist zentrale Aufgabe der Bildungsganggruppe bzw. Fachgruppe. Sie stellt das Ergebnis aller inhaltlichen, zeitlichen, methodischen und organisatorischen Überlegungen zu den Curricula (Lernsituationen, ggf. andere Makrosequenzen) für den Bildungsgang dar.

Lernsituationen

Lernsituationen sind didaktisch als komplexe Lehr-Lern-Arrangements anzusehen. Sie schließen angemessene Anwendungs-, Übungs- und Vertiefungsphasen sowie Erfolgskontrollen ein. Zentrale Aufgabe bei der Umsetzung lernfeldorientierter Lehrpläne ist die Entwicklung, Realisierung und Evaluation von Lernsituationen (Makrosequenzen), die sich an den didaktischen Kategorien Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung sowie Exemplarität ausrichten.

Bewertung von Leistungen

Die Schule verfügt über ein schulweit abgestimmtes System der Leistungsbewertung welches sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:
• Obligatorische Leistungen wie beispielsweise Klassenarbeiten / Klausuren
• Mitarbeit im Unterricht wie beispielsweise Beteiligung am Unterrichtsgespräch sowie Präsentationen und Referate aber auch Tests
• Praktische Leistungen wie beispielsweise Praktika
• Arbeits- und Sozialverhalten

Das Konzept zur Umsetzung der beruflichen Handlungsorientierung (bHO–Konzept)

Im bHO-Konzept(Konzept zur Handlungsorientierung in der beruflichen Bildung) werden Kategorien eines didaktischen Konzeptes der Handlungsorientierung in der beruflichen Bildung beschrieben. Es enthält Anregungen für die schulische Curriculumarbeit und bietet Arbeitshilfen (z. B. Bewertungsbogen für Didaktische Jahresplanungen und Lernsituationen).

Ergebnisse und Erfolge beachten

AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)
Um die erfolgreichen berufsorientierenden Maßnahmen, wie z. B. unsere Ausbildungsmesse, weiterhin innovativ und umfassend gestalten zu können, sind wir als Bildungsträger nach AZAV als Träger zertifiziert.
AZAV regelt die Anerkennung (Akkreditierung) und die Zulassung (Zertifizierung) von Bildungsträgern und Bildungsmaßnahmen durch unabhängige Organisationen. Die Berufsbildenden Schulen sind seit 2014 zertifiziert durch bag cert. Bag cert gmbh zertifiziert bundesweit Qualitätsmanagementsysteme mit einem besonderen Schwerpunkt in den Branchen Bildung, Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie im Bereich Verwaltung, Produktion und Gastronomie. Dazu werden von bag cert jährlich stattfindende Audits durchgeführt.

Interne / externe Audits

Mit dem Begriff Auditwird im Rahmen von Qualitätsmanagement ein Untersuchungsverfahren bezeichnet, das dazu dient, Prozesse hinsichtlich der Erfüllung von prozessbezogenen Anforderungen zu bewerten. Allgemeines Ziel eines jeden Audits ist es festzustellen, inwieweit die geltenden Auditkriterien erfüllt werden.
Sowohl die internen als auch die externen regelmäßigen Audits unterstützen uns auf dem Weg zur Optimierung unserer Organisation. Die Audits geben Hinweise und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements.
Der Auditbericht, der Feststellungen, eine Liste positiver Aspekte und Bewertungen enthält, liefert aussagekräftige Ansatzpunkte für die Optimierung der Prozesse im Rahmen eines einzuleitenden Prozesses der kontinuierlichen Verbesserung.

Kundenzufriedenheit

Die Schule führt in regelmäßigen Abständen eine Befragung der Anspruchsgruppen durch. Dazu gehören die Befragung der Schüler(innen), der Betriebe, der Erziehungsberechtigten, der Mitarbeiter(innen)

SebeiSch(Selbstbewertung in Schulen)

Ende 2011 wurde erstmals im Rahmen eines Prüfauftrages zur Erprobung eines neuen Inspektionsverfahrens „SebeiSch“ entwickelt und so konzipiert, dass es von allen berufsbildenden Schulen auch für die interne Evaluation eingesetzt werden kann. Aktuell wird es an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg zur Analyse der Arbeit im Qualitätsbereich „Bildungsangebote gestalten“ auf der Ebene der jeweils zuständigen Bildungsganggruppen und Fachgruppen genutzt.

Um zu einer begründeten Bewertung zu kommen, sind jeder Kernaufgabe ein bis vier grundlegende Anforderungen vorangestellt, die um zwei zusätzliche Anforderungen individuell durch die Schule erweitert werden können. Werden alle Anforderungen, die sich vornehmlich aus rechtlichen Vorgaben ableiten lassen, als zutreffend bewertet, kann zunächst angenommen werden, dass hinreichende Indizien für das Erreichen des Levels „basiert“ dieser Kernaufgabe vorliegen

Controlling

Es geht darum, die schulische Qualität mit Hilfe aussagefähiger Indikatoren (Kennzahlen) zu messen und bei Abweichungen im Vergleich zu gewünschten Zielgrößen konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungsmaßnahmen zu finden (Steuerung).

Controlling liefert der Schulleitung, dem Kollegium und Interessengruppen (Schülerinnen und Schülern, Betrieben und Einrichtungen, Erziehungsberechtigten usw.) begründete Hinweise darauf, ob sie auf dem richtigen Weg sind oder ob eine Neuorientierung notwendig ist.

Die Steuerung umfasst einen externen und internen Bereich:

a) Externe Steuerung:
Sie erfolgt auf der Grundlage der QM-Auswertungen (derzeit Abschlussquote, Übernahmequote, Erfolgreiche Schulzeiten), dem Bericht der Schulinspektion sowie bei Bedarf der Zufriedenheitswerte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und relevanter Anspruchsgruppen der Schule.
b) Interne Steuerung
Ausgehend vom Leitbild der Schule, einer umfassenden Bestandsaufnahme, einer Umfeldanalyse und der Zielvereinbarung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde werden klare strategische und operative Ziele, die mit Indikatoren/Kennzahlen hinterlegt sind, erarbeitet und somit ein schulinternes Kennzahlenset implementiert.

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