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Zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule – Sozialpäd. Assistent(in) in Teilzeit

Zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule – Sozialpäd. Assistent(in) in Teilzeit

Beschreibung und Ausbildungsziel

Sie arbeiten in einer sozialpädagogischen Einrichtung, haben aber keinen Berufsabschluss als staatlich geprüfte Sozialassistent/in. Sie wünschen sich, die Ausbildung berufsbegleitend nachholen zu können. Sie haben anschließend die berufliche Möglichkeit als Drittkraft in Krippen oder als Zweitkraft in Kindertagesstätten oder ähnlichen Einrichtungen zu arbeiten. Dafür bieten Ihnen die Berufsbildenden Schulen Rotenburg und Verden (Standort Rotenburg) eine Möglichkeit in Form eines Kooperationsmodells anbieten.

Arbeitsfelder
Das Arbeitsfeld einer/ eines sozialpädagogischen Assistenten/ Assistentin beschränkt sich auf den Elementarbereich, d.h. auf die Arbeit mit 0-10 jährigen Kindern. Die Ausbildung ist so angelegt, dass sie/ er in der Lage ist, als Zweitkraft in einer Kinderkrippe, einer Kindertageseinrichtung oder einem Hort zu arbeiten. Die Rahmenrichtlinien sehen die Qualifikation der/ des sozialpädagogischen Assistentin/ Assistenten als erste Stufe der Erzieherausbildung vor.

Aufgaben
Die Zweitkraft hat die Aufgabe, die Gruppenleitung bei der Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder zu unterstützen. Dazu gehört, mit der Zielgruppe den Alltag zu gestalten, Beziehungen einzugehen und die Entwicklung der Kinder zu begleiten und zu fördern. Neben der Arbeit mit Kindern zählt es auch zu ihren Aufgaben, im Team und mit Eltern im Sinne der Kinder zu kooperieren.

Kompetenzen
Die/ der sozialpädagogisch(e) Assistent(in) muss in der Lage sein, den Entwicklungsstand und die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und in Absprache mit der Erzieherin entsprechende pädagogische Angebote planen, durchführen, dokumentieren und auswerten zu können.
Als Person sollte sie/ er über gute soziale und persönliche Kompetenzen verfügen. Sie/ er sollte in der Lage sein, Beziehungen zu gestalten, Kontakte zu knüpfen und empathisch im Umgang mit Kindern und deren Eltern zu sein.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder gleichwertigen Bildungsstand und
  • Zweijährige Berufsfachschule – Sozialpädagogik oder Kinderpflege
  • Nach Abschluss einer mind. zweijährigen Berufsausbildung eine mind. dreijährige berufliche Tätigkeit nachweist oder
  • Hochschulzugangsberechtigung oder
  • Mind. zweijährige Berufsausbildung und eine Qualifikation in der Kindertagespflege (mind. 160 Std. und mind. dreijährige Tätigkeit im Umfang von mind. 50% einer beruflichen Vollzeitarbeitskraft) als Tagespflegeperson oder
  • Aufbauqualifizierung in der Kindertagespflege (400 Stunden und mind. 1 Jahr als Tagespflegeperson im Umfang von mind. 50% einer beruflichen Vollzeitkraftarbeitskraft

Ausbildungsinhalte

Die Dauer der Ausbildung beträgt insgesamt 1,5 Jahre. Voraussichtlich Montag und Donnerstag (15:00 – 20:00 Uhr) und Samstag (8x 08:00 – 14:45 Uhr)
Eine Woche Blockunterricht mit schriftlichen Prüfungen.

Unterrichtsfächer
Berufsübergreifender Lernbereich: Deutsch/Kommunikation, Englisch/Kommunikation, Mathematik, Politik, Religion, Sport

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie: 6 Theoriemodule (Entwicklung beruflicher Identität, Entwicklungs- und Bildungsprozesse von Kindern, Pädagogische Konzepte, Pädagogische Begleitungs- und Bildungsprozesse II, Arbeit mit Familien und Bezugspersonen), Optionale Lernangebote
Berufsbezogener Lernbereich – 2 Praxismodule (Sie müssen eine praktische Ausbildung von 600 Std. in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen absolvieren)

Praktikum

Ein Praktikum ist nicht erforderlich (siehe oben).

Abschluss

Abschlussprüfungen

  • Schriftliche Abschlussprüfungen: Deutsch/Kommunikation + Modul 5.2 + Prüfungsfach (Festlegung durch BBS)
  • Praktische Abschlussprüfung
  • evtl. Mündliche Prüfung

Abschluss und Berechtigung
Mit Bestehen der Abschlussprüfung ist man berechtigt, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte(r) sozialpädagogische(r) Assistent(in), Schwerpunkt: Sozialpädagogik“ zu tragen. Man erwirbt den Erweiterten Sekundarabschlusses I und ist berechtigt für die Aufnahme in die Fachschule– Sozialpädagogik (bei befriedigenden Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich – Theorie und Praxis)

Weiterführende Bildungsgänge

Mit dem Abschluss sind Sieberechtigt für die Aufnahme in die Fachschule – Sozialpädagogik (bei befriedigenden Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich – Theorie und Praxis)

Des Weiteren berechtigt der erweiterte Sekundarabschluss I den Besuch aller Fachrichtungen des beruflichen Gymnasiums.

Kosten

Es entstehen Kosten für Vervielfältigungen, EDV-Materialien und den Schülerausweis.

Ansprechpartner in den BBS

Gisela Renz-Knappik, StD’in
Telefon: 04261 98336-06
Mail: Gisela.Renz-Knappik(at)lk-row.de

Anmeldung

Die Anmeldung für das folgende Schuljahr erfolgt bis zum 20. Februar. Die Bewerbungsunterlagen müssen folgende Unterlagen enthalten: Zeugnis(se), Lebenslauf, ein handschriftliches Motivationsschreiben, evtl. Beurteilungen. Weitere Angaben entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Dieses erhalten Sie im Sekretariat der BBS, Verdener Str. oder als Download.

Die Anmeldung finden Sie hier: Downloads

Das Schulbüro erreichen Sie telefonisch, per Fax oder E-Mail.
Tel: 04261 98336-36
Fax: 04261 9833699
eMail: bbs-row@lk-row.de